Berichte RAG Marsch

 

Unsere Aktivitäten im Jahr 2007:

Nachtpatrouille Trätzhof-Marsch - 09.11.2007

 

Unsere Aktivitäten im Jahr 2008:
Orientierungsmarsch Densberg - 22.02.2008

 

Unsere Aktivitäten im Jahr 2009:
6. Westmünsterländer Vergleichswettkampf - 22.08.2009

Kletterwald Kassel - 15.08.2009

 

Nachtpatrouille Trätzhof-Marsch

 

Vom 9.11.2007 auf den 10.11.2007 fand der jährliche Trätzhof-Marsch der RK Fulda statt.

Die RK Kassel war mit einer Mannschaft, bestehend aus 3 Kameraden, und einer Ersatzperson angetreten. Teilnehmer waren für die RK Kassel StUffz David Porps, SG Sven Arndt und StUffz Johannes Schellhase, Ersatzperson war HG Martin Schellhase.
Da die Ersatzperson in unserer Mannschaft nicht benötigt wurde, konnte HG Martin Schellhase für die RK Blankenau aufgestellt werden, weil bei dieser nicht genügend Teilnehmer angetreten waren.

Die Lage stellte sich wie folgt dar: Wir waren eingesetzt als Patrouille in einem Gebiet, in dem gerade ein Bürgerkrieg beendet worden war und während dem ethnische Säuberungen durchgeführt wurden. Unser Trupp sollte nun Präsenz zeigen, um die Lage stabil und ruhig zu halten. Dabei sollten Informationen über feindliche Aktivitäten gesammelt werden.
Bei der Patrouille wurde eine Entfernung von ca. 14 km zurückgelegt, die durch 4 BuL (Beobachtungs- und Lauschposten) unterbrochen wurden, an denen wir unsere militärischen Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten.

Bei den 4 BuL waren folgende Aufgaben zu bewältigen:

- BuL 1 diente der Gesprächsaufklärung. Dabei mussten wir in einem Gespräch mit dem „einheimischen“ Bürgermeister herausfinden, ob dieser etwas über feindliche Stationierungen oder dergleichen wusste.

- An BuL 2 war die Sanitätsausbildung. Hier stießen 2 Soldaten eines britischen Alarmpostens zu uns und setzten mit uns den Weg fort. Kurz darauf wurden wir mit mehreren Waffen von rechts beschossen, wobei einer der "Tommys" Schussverletzungen an Kopf, Hals und Bein erlitt. Unter feindlichem Feuer mussten wir so gut es ging Erste Hilfe leisten und den Abtransport des Kameraden durch ein Kfz organisieren.

- An BuL 3 war ein TCP (Temporary Checkpoint). Hier mussten wir einen Kfz-Checkpoint aufbauen und eine Fahrzeug- und Personenkontrolle durchführen.

- Bei BuL 4 galt es, bereits entdeckte Minen zu kennzeichnen und eine Minenmeldung abzusetzen.

Auf der gesamten Marschstrecke musste zusätzlich ein Fragebogen mit Fragen zu allgemeinen militärischen Kenntnissen beantwortet werden.

Bei den insgesamt 5 Aufgaben waren 500 Punkte zu erreichen.
Die RK Kassel erreichte mit 326 Punkte Platz 10 (von 12).
Die Mannschaft der RK Blankenau, bei der HG Martin Schellhase mitmarschierte, wurde 12.
Sieger wurde die Mannschaft der RK Marbach II mit 433 Punkten.

Nach der Siegerehrung um 4 Uhr morgens verließen wir müde und zufrieden die OPZ „Black Mamba“.

Wir danken den teilnehmenden Kameraden und besonders der RK Fulda für die gut organisierte und realitätsnahe Durchführung der Patrouille. Wir freuen uns bereits jetzt auf den Marsch im nächsten Jahr!

 

 

Text und Fotos: Johannes Schellhase, SU d.R.

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Orientierungsmarsch Densberg

 

Am 22.02.2008 meldete sich unser Trupp mit drei Kameraden gegen 1630 Uhr B am
Meldekopf in Densberg.
Es handelte sich um die Kameraden SU Schellhase, SU Porps und HG Schellhase.
Nach der Verpflegungsaufnahme meldeten wir uns um 1730 Uhr B zur Patrouillen­einweisung.
Um 1800 Uhr B war endlich Abmarsch.
Gegen 1845 Uhr B wurde unser Patrouillenweg von einem Minentrichter unterbrochen.
Um unseren Auftrag auszuführen, mussten wir mit Hilfe eines Doppelseilstegs den Minentrichter überwinden.
Zirka eine Stunde später hatten wir Kontakt mit einer Person, die wir durchsuchten und deren Papiere wir kontrollierten.
Als nächstes kamen wir an ein Minenfeld, welches wir erkundeten, markierten und an die OPZ meldeten (EMMA).
An unserem vorgegebenen Beobachtungshalt bekamen wir neue Befehle.
In unserer Nähe war ein Flugzeug abgestürzt und wir sollten sofort dorthin verlegen und, wenn erforderlich, Erste Hilfe leisten.
Vor Ort fanden wir zwei verletzte Kameraden, die wir sofort versorgten.
Nach der Rückmeldung der OPZ über unsere Meldung setzten wir den Patrouillenweg fort.
Gegen 2230 Uhr B beobachteten wir mehrere bewaffnete Personen, welche wir sofort meldeten.
Um 2330 Uhr B meldeten wir uns in der OPZ zurück.
Nach Auswertung aller Ergebnisse belegten wir mit 512 Punkten Platz 9 von 17 Mannschaften.

Wir danken der RK Kellerwald für die hervorragende Organisation. Es hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf das kommende Jahr!

 

 

Text und Fotos: Johannes Schellhase, SU d.R.

1/3

Bericht über die Aktion Kletterwald „Hohes Gras“ der RAG Marsch

 

Am Samstag, dem 15. August 2009 stand ein besonderes Event der RAG Marsch an.
Die Aktion „Kletterwald“ sollte den Zusammenhalt unter den Kameraden stärken und das
Überwinden von Höhenhindernissen und dem inneren Schweinehund sollte geübt werden.

Zum vereinbarten Treffpunkt erschienen 7 RK-Mitglieder und 3 Zivilpersonen, so dass man, aufgeteilt in Zweierteams, als Gruppe starten konnte.

Nach einer Einweisung auf das Equipment, die Stationen und Einübung des nötigen Vokabulars(„Darf ich Gelb, darf ich Weiß?“ etc. ) durch einen weiblichen Scout des Kletterwaldes konnte es losgehen.

Der Kletterwald besteht aus fünf unterschiedlichen Parcours mit vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden, ein weiterer ist ein Partnerparcours, den man nur zu zweit bewältigen kann.Die einzelnen Teams begaben sich zur Mutterplattform und starteten dann in verschiedene Richtungen. Einige nahmen zuerst die einfacheren Wege, [...]

[...] andere begannen gleich mit dem Schwierigkeitsgrad 4, um diesen Parcours zu bewältigen, solange man noch frisch war.

In der zur Verfügung stehenden Zeit von ca. 3 Stunden konnte man gut zwei oder drei Runden auf dem liebevoll und sorgfältig gestalteten Gelände schaffen.

Die allgemeine Meinung in der Gruppe war, dass man hier für einen Preis von 19 Euro (als Gruppe etwas günstiger) etwas Außergewöhnliches geboten bekommt und es sich immer mal wieder lohnt, dort einen weiteren Besuch abzustatten. Im nächsten Jahr soll am Kletterwald ein weiterer Schwierigkeitsgrad hinzufügt werden. Deshalb wurde bereits jetzt angedacht, diese Aktion zu wiederholen.

Text und Fotos: Sandra Schellhase

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6. Westmünsterländer Vergleichwettkampf

 

Am 22.08.2009 um 0615 Uhr starteten die Kameraden SU Johannes Schellhase, HG Martin Schellhase, Lt André Gabriel und SG Sven Arndt zum 6. Westmünsterländer Vergleichswettkampf in Gronau.

 

Gegen 0910 Uhr meldeten wir uns am Meldekopf im Berufskolleg in Gronau. Um 0924 Uhr meldete sich der Mannschaftsführer SU Schellhase mit seinen Kameraden zu den vor ihnen liegenden 12 Stationen ab.

 

Die Aufgaben an den unterschiedlichen Stationen sollten unser ganzes Wissen und Können fordern. Hier nun eine kurze Beschreibung dessen, was uns erwartete.

 

1. Station: Kübelspritze
Hier mussten wir Wasser mit einem Eimer aus einem Bach entnehmen, in eine Kübelspritze füllen und mit der Kübelspritze dann einen Tennisball von einer Pylone spritzen.

 

2. Station: Kfz ziehen
Nun sollten wir mit einem Seil einen Pkw auf ebener Strecke ca. 50m weit ziehen.

 

3. Station: Politik
An dieser Station ging es darum, ein großes Holzpuzzle mit den Bundesländern der BRD richtig zusammenzusetzen und Fragekarten auf das richtige Bundesland zu legen.

 

4. Station: Bogenschießen
Beim Bogenschießen durfte jedes Mitglied einer Mannschaft drei Probepfeile und fünf Wertungspfeile abgeben. Die höchste Ringzahl zählte.

 

5. Station: Luftgewehrschießen 
Es galt nun beim Luftgewehrschießen möglichst viele
Ringe zu erreichen. Mit 134 Ringen waren wir zwar nicht
die Besten, aber mit Sicherheit die Lustigsten.

6. Station: Kletterturm
Was uns hier erwartete, konnten wir kaum glauben. An einem ca. 20m hohem Kletterturm mussten wir in zwei Minuten möglichst viele Höhenmeter erklettern.

7. Station: Fitness

An dieser Station wurde unsere Ausdauer an verschiedenen Geräten getestet, jeder an einem Gerät. Innerhalb von drei Minuten mussten möglichst viele Einheiten bewältigt werden.

8. Station: Gerätetransport

Um an dieser Station zu bestehen, sollten wir Feuerwehrschläuche der Größe A über eine Entfernung von gut 50m auslegen. Die schnellste Zeit erhielt die meisten Punkte.

9. Station: Schlauchbootfahren

Auf einem kleinen See paddelten wir vier gemütlich durch ein Tor, um eine Boje herum und durch dasselbe Tor zurück. Auch dabei ging es natürlich darum, möglichst wenig Zeit zu benötigen.

10. Station: Erste Hilfe

Während ich einen theoretischen Test über mich ergehen lassen musste, leisteten meine Mannschaftskameraden bei zwei Statisten Erste Hilfe.

 11. Station: Zielwerfen
 Beim Zielwerfen musste ein Kamerad beim Basketball Körbe werfen. Wir anderen zogen es vor, mit Tennisbällen auf Wände mit verschieden großen Öffnungen zu werfen.

12. Station: Schleusseil
Zu guter Letzt wurden wir noch über eine Umlenkrolle am Stahlseil über einen Bach gejagt. Zurück mussten wir über einen Weg aus Holzpaletten, ca. 10m weit. An dieser Station hat sich wahrscheinlich jeder Teilnehmern nasse Füße oder auch mehr geholt. 

Zum Abschluss soll nicht unerwähnt bleiben, dass die RK Westmünsterland einen sensationellen Wettkampf auf die Beine gestellt hat, der seinesgleichen sucht.

 

Wir haben beschlossen, sollte es zeitlich passen, zum nächsten Vergleichswettkampf im Westmünsterland wieder anzutreten.

Wir danken der RK Westmünsterland für diesen gelehrigen und fordernden Tag.

 

Text und Fotos: Johannes Schellhase SU d.R.

Pokalschießen der RK Kassel am 29.08.2009

 

Auch im Jahr 2009 veranstaltetet die RK Kassel wieder Ihr alljährliches Schießen zum erwerb der Schützenschnur mit dem Pistole und MG. Neu in diesem Jahr war das erstmalig in diesem Zusammenhang stattfindende Pokalschießen mit dem Gewehr G36, zudem auch zivile Gäste eingeladen waren.

Bei überwiegend schönem Wetter und Sonnenschein fanden sich daher über 60 Reservisten der Kreisgruppe Kurhessen und zivile Gäste auf der Standortschießanlage in Fritzlar ein. Nach einer kurzen Einweisung in die Übungen durch den RK Leiter und Leiter der Veranstaltung, Oberstleutnant d.R. Jörg Hildebrandt, begann das Schießen u 8.00 Uhr auf den drei Ständen.

Die zivilen Gäste erhielten zunächst eine Einweisung in die Übung und eine Kurzausbildung an dem Gewehr G36. Danach konnten Sie sich in einem Probedurchgang mit der Waffe vertraut machen, bevor der Wertungsdurchgang begann. Im Anschluss hatten auch die Reservisten die Gelegenheit Ihre Leistungen unter Beweis zu stellen.

Das Schießen endete gegen 12.30 Uhr. Nach der Mittagsverpflegung mit der obligatorischen Erbsensuppe und dem Waffenreinigen, erfolgte gegen 14.00 Uhr die Siegerehrung in den drei Kategorien, aktiven/ Reservistenwertung, Gästewertung und Damenwertung.

Die Wertungen im Einzelnen können in der Auswertungsliste (Link) eingesehen werden.
Die Veranstaltung endete gegen 14.30 Uhr in Fritzlar. Danach verlegte der Großteil der Teilnehmer zum Schützenhaus Oberzwehren, wo das diesjährige Sommerfest der RK Kassel stattfand.

Durch die positive Resonanz wird die Veranstaltung auch im nächsten Jahr in ähnlicher Form wiederholt. Da im nächsten Jahr auch das 50 jährige Jubiläum der RK Kassel ansteht, wird es auch ein erweitertes Jubiläumspokalschießen werden, wozu ich schon jetzt herzlichst einlade.

 

Text: Jörg Hildebrandt

Sommerfest der RK Kassel 2009-09-09

 

In diesem Jahr fand das Sommerfest nicht wie in den letzten Jahren üblich auf dem Gelände des Jachtclubs Kassel statt, sondern in den Räumlichkeiten des Schützenvereins Oberzwehren.
Trotz der etwas versteckten Lage, fanden ca. 50 Mitglieder, Angehörige und Freunde der RK Kassel den Weg in das Schützenhaus.

 

Großes Lob gilt vor allem denjenigen, die die Veranstaltung in Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben. Bis auf das Fleisch wurden diesmal alle Zutaten des Buffets selbst hergestellt und gespendet. Dies gilt auch für die Backwaren, so dass wir auf ein sehr reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken zugreifen konnten.
Ab 15.00 Uhr füllte sich das Schützenhaus zusehends. Zu Beginn der Veranstaltung gab es Kaffe und selbstgemachten Kuchen, der allen Anwesenden geschmeckt haben muss, da er fast gänzlich verzehrt wurde.
Bemerkenswert war bei dem diesjährigen Sommerfest auch die große Anzahl von Hunden, die von den Mitgliedern mitgebracht wurden. Es wurde daher scherzhaft schon über eine eigene RAG Hund diskutiert.

Danach gab es erst einmal Zeit, um bei einem kühlen Getränk über das vorangegangene Schießen zu fachsimpeln, oder über alte Zeiten zu plaudern. Es wurden aber auch bereits Pläne für neue Aktivitäten der RK im Jahr 2010 geschmiedet.

Gegen Abend wurde dann der Grill angefeuert und es gab reichlich Wurst und Fleisch, so dass zum Ende, selbst bei den besten „Futterverwertern“, kein Bissen mehr hinein gehen wollte.


So gestärkt ließe es sich dann gemütlich weiter diskutieren, bis die Veranstaltung gegen 22.30Uhr ausgeklungen ist.
Wir hoffen es hat allen Anwesenden gefallen und laden, an dieser Stelle, alle jetzt schon zum Sommerfest der RK Kasse im Jahr 2010 herzlich ein.

 

Text: Jörg Hildebrandt

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